In einer Zeit, in der Menschen morgens schon sehen, wie schrecklich die Welt ist, in der Menschen anderen das Wasser nehmen, mitten in der Obersteiermark, in einer Zeit, in der Staub vom Himmel fällt und Menschen mehr und mehr an sich zweifeln, an der Gerechtigkeit, entsteht mehr denn je der Nährboden für Frieden. Mehr denn je haben wir die Verantwortung, uns selbst bei der Nase zu nehmen und zu erkennen dass wir NICHT machtlos sind. Dass wir die Feinde nicht zu bekämpfen brauchen, weil es einen besseren, effektiveren Weg gibt.

Gottes Plan annehmen?
Erst heute morgen beim Spaziergang mit Wendy, meiner altdeutschen Schäferhündin, habe ich zu Gott gesagt, dass mir nicht mehr vorkommt, dass es Sein Plan sei, der sich da erfüllt, dass es mir mehr und mehr so scheint, als bekäme die Dunkelheit immer recht und ihre Handlanger mehr und mehr Raum. Und ich bekam als Antwort: Stille.
Vielleicht hatte Er keine Zeit, oder keinen Empfang. Also ging ich weiter – und die Antwort kam, als ich abgelenkt war, im freudvollen Spielen mit Wendy.
Regeln und Angst
Immer dann, wenn Menschen Angst bekommen, oder wenn etwas sehr weh tut im Herzen (Familienstreit, Gemeinheiten, Worte, die verletzen, egal ob der andere treffen wollte oder nicht, Kündigungen, …) entsteht in uns das Bedürfnis nach Ordnung. Diese Ordnung soll im Inneren, im Herzen, in den Banden zwischen uns entstehen – aber weil sie dort nicht entstehen kann und wir sie aber so unbedingt wollen, fordern wir sie im Aussen.
Nachbarschaftsstreits wegen “Äusserlichkeiten” – vom Rasen bis zur Reinigung der Gemeinschaftsflächen können Ausdruck der eigenen inneren Verletztheit sein – der Sehnsucht nach einer Ordnung, die Liebe ist.

Liebe und Gott
Gott und die Liebe sind ein und dasselbe. Wer Gott nicht mag, mag die Liebe nicht – und oft auch nicht sich selbst. Und eben weil mehr und mehr Menschen ein Liebesdefizit haben, gelingt es den Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen (Wasserknappheit, Wetter machen, um anderen zu schaden, Kriegs- und Preistreiberei, Gesundheitsangst…) ihre Vision wahr zu machen. Weil die Vision in den anderen fehlt.
Phantasie und Freude
Vision ist ein Produkt der Phantasie. Wann immer du dich über etwas aufregst, etwas das falsch läuft, hast du recht. Denn du hast etwas Wichtiges erkannt: hier läuft etwas falsch, hier geschieht ein Unrecht.

Gutmachen kann man ein Unrecht nur durch eine Vision für eine bessere Welt. Diese Vision soll dich in deinem Handeln leiten – sie soll dich leiten, inspirieren, und wird dich nähren, dir die Kraft geben auch in dunklen Zeiten nicht die Hoffnung, die Liebe aus den Augen zu verlieren.
Und die Freude. Denn Freude haben nur Menschen, die sich am rechten Weg befinden. Sie ist das Vorrecht jener, die sich an die Regeln der Liebe halten – nicht die herzlose Grausamkeit der Gesetzlosen, der Gier, der Kriegstreiber. Sondern die wärmende, verbindende, einende, erfüllende Macht der freudvollen Vision einer besseren Welt. Die fängt bei dir an.
Deinem Leben. Wenn du alleine bist, wisse: du bist nie alleine und deine Spuren zählen ebenso viel wie die von anderen. Wenn du Familie hast, bist du auch für sie verantwortlich. Deine Freiheit und die Gemeinschaft gehen Hand in Hand.
Das ist meine Vision, meine Phantasie einer besseren Welt: Einklang von Individualität und Gemeinschaft.
Was ist es bei dir?
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